Kart WM Kristianstad Schweden 2021

Rennbericht Kart Weltmeisterschaft Kristianstad von Robert Kindervater

In der vergangenen Woche, vom 01.-05. September 2021 ging es zur KZ Weltmeisterschaft nach Schweden. Auf der Strecke in Kristianstad ging es mit über 100 Konkurrenten auf die Strecke, um den diesjährigen Weltmeistertitel auszufahren.  Mit überraschend guten Wetterbedingungen ging es am Mittwoch und Donnerstag in die ersten Trainingssitzungen. Die für mich neue Strecke stellte sich von Beginn an als recht anspruchsvoll heraus, warum ich umso glücklicher über den zusätzlichen Trainingstag war. An den beiden Tagen konnten wir viel ausprobieren, hatten jedoch noch nicht die beste Abstimmung für die kommenden Tage finden können. Am Freitag ging es dann nach den letzten drei Trainings in das Zeittraining. In der viertenGruppe startend, ging ich mit einem recht zuversichtlichen Gefühl auf die Strecke. Mit einer soliden ersten Runde konnte ich mir bereits den siebten Platz in meiner Gruppe sichern, womit ich schon recht zufrieden war.

Allerdings musste ich meine zweite Runde im zweiten Sektor abbrechen, da ich auf einen wesentlich langsameren Fahrer aufgefahren bin. Leider hat am Ende das Qualifikationsergebnis nicht die wirkliche Leistung widergespiegelt, welche wir uns über die vergangenen zweieinhalb Tage erarbeitet hatten.  Am Samstag standen dann vier Vorläufe an, wo ich jedes Mal von Position 9 aus ins Rennen ging. In den ersten beiden Rennen konnte ich mich jeweils auf Position 7 behaupten. In dem dritten und vierten Heat reichte es dann aufgrund von schlechten Startrunden nur für die Plätze 10 und 14. Am Sonntagmorgen stand der letzte Heat an. Dort wurde ich in der zweiten Runde von einem Verfolger gedreht und musste das Rennen als Letzter fortsetzen. Am Ende konnte ich von Position 26 noch 6 Plätze gut machen und mich für das Finale qualifizieren. Im Finale ging es dann von Position 30 aus ins Rennen. Für mich war das Rennen leider nicht allzu spannend, da ich durch die Zweikämpfe in den ersten Runden zu viel Zeit zu den Fahrern vor mir verloren habe. Zudem kam auch noch, dass das Gefühl mit den neuen Reifen schlechter war, als mit gebrauchten. Nach 30 km Renndistanz kam ich auf Platz 18 ins Ziel. Am Ende kann ich sagen, dass ich recht zufrieden mit dem Ergebnis bin, auch wenn uns das Glück etwas im Zeittraining, sowie in den letzten beiden Heats gefehlt hatte. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal David Trefilov für seine sehr starke Leistung gratulieren.

Robert Kindervater