Überraschungen-beim-Finale-der-Kart-EM-in-Wackersdorf

MSG Mitglieder mit starkem Finale

In der zweiten Schaltkart-Liga (KZ2) ging auch am Sonntag kein Weg an Senna Van Walstijn (Sodi/TM) vorbei. Nach fünf von fünf Heat-Siegen knüpfte er daran auch im Finale an. Mit einem perfekten Start verteidigte er seine Führung und baute diese im Rennverlauf kontinuierlich aus. Am Ende hatte er einen Vorsprung von 2,2 Sekunden auf den Italiener Giacomo Pollini (CRG/TM) und seinen Landsmann Laurens Van Hoepen (BirelART/TM) auf Rang drei.
Ein starkes Finale fuhr auch der Deutsche David Trefilovs (Maranello/TM). Nach harten Zweikämpfen kam er als Sechster ins Ziel und sicherte sich damit gute Meisterschaftspunkte. Robert Kindervater (BirelART/TM) reihte sich als 18. ein. Ein Quartett aus Tim Tröger (Maranello/TM), Daniel Stell (Lenzokart/TM), Maximilian Paul (DR/Modena) und Valentino Fritsch (BirelART/TM) folgte auf den Rängen 22 bis 25. Alexander Schmitz (BirelART/TM) erlebte mit einem Ausfall hingegen einen enttäuschenden Rennsonntag. "motorsport-xl"

Mitglieder der Motorsüortgemeinschaft Eberswalde.e.V. im ADAC

 Hier der Bericht in der motorsport-xl

Rennbericht von Robert Kindervater von der Kart-Europameisterschaft in Prokart Raceland Wackersdorf

In der vergangenen Woche, vom 17.-20. Juni 2021 ging es erneut nach Wackersdorf zum ersten Europameisterschaftslauf des Jahres. Mit den über 160 eingeschriebenen Fahrern in der KZ2 Klasse, war es seit längerer Zeit das bestbesetzte Fahrerfeld auf internationaler Ebene. Bei fast tropischen Temperaturen von täglich über 30°C ging es dann in das Rennwochenende. Beginnend mit den Trainingssitzungen, welche von Donnerstag bis Freitagnachmittag stattfanden, hatten wir Zeit uns mit dem diesjährigen Reifen auseinanderzusetzen und somit uns fahrerisch und setuptechnisch anzupassen. Nachdem die letzte Trainingssitzung am Freitag beendet war, ging es am Nachmittag zum Zeittraining.  Mit einer nicht perfekten Runde konnte ich mich in der ersten Qualifikationsgruppe auf  Platz 12  platzieren. Daraus resultierte am Ende der 35. Platz, auch wenn ich von der eigentlich gefahrenen Zeit auf Platz 23 gewesen wäre. Die darauffolgenden Heats verliefen sehr unterschiedlich, da meistens schon die erste Runde des Rennens entscheidend war. Zudem kam noch, dass das Fahrerfeld zeitlich gesehen sehr eng beieinander war, was das Überholen erschwerte. Am Ende der fünf Vorläufe kam ich auf den Positionen 8, 11, 15, 10 und 9 ins Ziel. Die damit gesammelten Punkte reichten für den Einzug ins Finale,  wo ich von Position 28 aus ins Rennen ging. Über die 26 Runden lange Renndistanz ging es dann mit den besten  36 Piloten ein letztes Mal auf die Strecke. Dort konnte ich mit einem guten Start und einer sehr guten ersten Runde von Platz 28 auf  Platz 13 nach vorne fahren. In den folgenden Runden musste ich mich jedoch in einigen Zweikämpfen geschlagen geben, sodass es schwer war meine Position bis zum Schluss zu halten.  Am Ende bin ich dann auf dem 18. Platz ins Ziel gekommen.

Für mich war es ein gutes Rennwochenende, auch wenn es im Finale für viel mehr nicht gereicht hat.

Robert Kindervater