22. ADMV Lausitz-Rallye

Die Internationale Lausitzrallye um Boxberg  zählt neben dem Weltmeisterschaftslauf in Trier zu den bedeutendsten und schwersten Rallyes in Deutschland.

Bereits am Mittwoch, dem 30.10.2019 sind wir gestartet, um an dieser Rallye teilzunehmen. Nach dem Aufbau unseres Serviceplatzes am Bärwalder See wurden am Donnerstag 2 Wertungsprüfungen abgefahren und der Aufschrieb angefertigt. Abends erfolgte noch die Papier- und die Technische Abnahme. Am Freitag von 06:30 Uhr  bis 13:30 Uhr waren dann noch die verbliebenen 3 Wertungsprüfungen abzufahren.

Die Lausitzrallye hatte in diesem Jahr eine Gesamtstrecke von 310 km, davon waren 165 km Wertungsprüfungen. Insgesamt wurden 87 Teams aus 8 Ländern zum Start zugelassen. Das erste Fahrzeug startete am Freitag um 15:30 Uhr. Da die Trabant am Ende des Feldes starteten, bedeutete das für uns mit Startnummer 90 am ersten Tag beide Wertungsprüfungen im Dunklen zu fahren. Ohne Probleme auf der Strecke beendeten wir den ersten Rallyetag nach einem Routine-  Service gegen 21:30 Uhr auf Platz 3 in der Klasse bis 1.400 cbm. Am Sonnabend starteten wir dann um 09:10 Uhr. Insgesamt waren noch 8 Wertungsprüfungen und die Verbindungsetappen zu fahren. Jeweils nach zwei Wertungsprüfungen ging es für 30 Minuten zum Service und anschließend in die Tankzone. Bei einem Verbrauch von 20 l auf 100 km mussten wir natürlich oft nachtanken. Für die 10. und letzte Wertungsprüfung hatte der Veranstalter sich auch noch etwas Besonderes einfallen lassen. Ein Zuschauerrundkurs am Bärwalder See mit einer Länge von 32 km und natürlich auch im Dunklen. Völlig geschafft und glücklich erreichten wir gegen 20:30 Uhr das Ziel.

In der Gesamtwertung erreichten wir Platz 47 (87 Teams gestartet) und in der Klasse bis 1400 ccm Platz 2. Mit der von Ecki super vorbereiteten Rennpappe gab es während der kompletten Rallye keine Probleme. Unser besonderer Dank gilt den 4 Serviceleuten Rainer, Wolfgang S., Lutz und Wolfgang M., die uns das ganze Wochenende rund um die Uhr zur Verfügung standen. 

 

Bericht: Jörg Vach

Fotos:Sacha Jahn, Jörg Vach, Anne Schneider