Startseite | Termine | Gästebuch | Kontakt | Impressum

Sektion Kart

Die Kart-Saison 2014

➨ Berichte aus der Saison 2013
➨ Berichte aus der Saison 2012

Meisterehrung OAKC & NOAKC In Coswig 2014


Oliver Wendland zweiter v.l.

Gleich 2 Brandenburger auf OAKC-Meisterfeier für Erfolge geehrt

Am Samstag , den 01. November, fand die Meisterehrung zur Ostdeutschen-ADAC-Kart-Meisterschaft (OAKC) und der Nord-Ostdeutschen-Meisterschaft (NOAKC) wie auch in den vergangenen Jahren traditionell im sächsischen Coswig statt, wo die Meister der Saison 2014 gekürt wurden. {Im feierlichen Ambiente der Börse Coswig trafen somit die Fahrer, die über das ganze Jahr als Konkurrenten gegeneinander gefahren sind, dieses Mal nicht im Rennanzug aufeinander, sondern um bei ausgelassener Stimmung den Jahresabschluss zu feiern.} Der Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland kann auch nach einem Jahr mit Höhen und Tiefen auf eine erfolgreiche Motorsportsaison zurückblicken. In dieser Saison startete der 18-jährige Schwedter in den bundesweiten ADAC-Kart Masters, der größten Kartrennserie Deutschlands, dem OAKC und der 2014 erstmals ausgetragenen NOAKC und konnte dabei seine ersten Siege in der Klasse IAME X30 Senior einfahren. Den Saisonhöhepunkt bildete für den Starter des ADAC-Berlin-Brandenburg der Start beim Kart-Bundesendlauf auf seiner Heimstrecke in Templin, wo er einen erfolgreichen sechsten Platz belegte. Auf der großen Meisterfeier der Saison 2014 wurde Oliver für seinen Vizemeistertitel im Ostdeutschen-ADAC-Kart-Cup sowie als erster Vizemeister der Nord-Ostdeutschen-ADAC-Kart-Challenge ausgezeichnet. Darüber hinaus durfte er auch noch ein drittes Mal auf die Bühne treten als er für den 7. Platz in der klassenübergreifenden OAKC-Gesamtwertung geehrt wurde. " Auch wenn wir in diesem Jahr öfter durch Technikprobleme oder andere äußere Faktoren etwas ausgebremst wurden, können wir dennoch auf eine sehr erfolgreiche Saison zurückblicken.


Oliver Wendland dritter v.r.

Ich bin sehr glücklich über die Erfolge, die wir erreicht haben und möchte mich bei allen die mich das ganze Jahr über unterstützt haben bedanken. Ganz besonders bei meinen Eltern, dem ADAC-Berlin-Brandenburg, meinem Team Dischner Racing, meiner Klassenlehrerin Sibylle Wendt sowie allen Helfern im Hintergrund, die dies erst ermöglicht haben", gibt der Schwedter einen kurzen Rückblick auf die vergangene Saison. Auch in der Saison 2015 wird Oliver wieder auf den Kartstrecken Deutschlands ins Lenkrad greifen und die Meistertitel in Angriff nehmen. Und der Erfolg macht Schule. Gleich zwei uckermärkische Kartfahrer der Motorsportgemeinschaft-Eberswalde wurden auf der Meisterehrung geehrt. Der Templiner Olaf Zimmermann startete in der Klasse Getriebe Gentleman (Schaltkarts + Fahrer über 30 Jahre) und wurde für seinen 3. Platz im NOAKC geehrt. Mit seinem 2. Platz in der NAKC Wertung und den 2. Platz beim Bundesendlauf in Templin der das Highlight dieser Saison war ist Olaf Zimmerman mit dem Gesamtergebnis dieser Saison trotz einiger Probleme sehr zufrieden. Somit hatte sich das gemeinsame Training und der Erfahrungsaustausch gleich doppelt bezahlt gemacht.

Seitenanfang

Bundesendlauf Templin 2014


Oliver Wendland

MSG - Kartrennfahrer fährt auf starken 6. Platz in Templin

Vom 10-12. Oktober trafen sich die besten Kartrennfahrer der ADAC-Regionalserien auf dem Templiner Ring, um die Sieger des traditionellen ADAC-Kart-Bundesendlaufs auszufahren. Insgesamt gingen knapp 130 Fahrer aus ganz Deutschland auf der Rennstrecke in der Uckermark an den Start. Für den ADAC-Bundesendlauf, der bereits zum zweiten Mal auf der besten Kartbahn des Jahres 2011 ausgetragen wurde, qualifizieren sich nur die besten Teilnehmer der Nord-, Süd-, Ost-, und Westdeutschen-ADAC-Kart-Meisterschaft, die dann um den Titel "ADAC-Kart-Bundesmeister" kämpfen. Das Wetter zeigte sich am Samstag noch recht wechselhaft und verregnet. In der Klasse IAME X30 Senior lief das Qualifying für den Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland nicht wie geplant und er belegte nur Platz 19. In die Rennen am Sonntag ging es dann unter trockenen Bedingungen. Im ersten Lauf ging Oliver trotz der schlechten Ausgangsposition hoch motiviert ins Rennen auf seiner Heimstrecke. Auch von einem Crash in Kurve eins ließ sich der Schwedter nicht von seinem Plan abbringen, durch das Feld zu pflügen. Er überholte kompromisslos und fuhr sich konsequent nach vorne. Das einzige was ihn etwas einbremsen konnte war eine aus der Anfangskollision resultierende krumme Vorderradaufhängung. Am Ende fuhr er von Platz 19 gestartet bis auf die 7. Position vor. Das sorgte auch neben der Strecke für Jubel bei Freunden und Bekannten, die Oliver unterstützen und die spannenden Rennen verfolgten.

Im zweiten Rennen wollte Oliver dann noch einmal voll angreifen. Und das musste er auch. Denn nachdem er ungewohnt schlecht vom Start weg kam, fiel er noch vor der ersten Kurve bis auf Platz 14 zurück. Doch dann fuhr Oliver ein erneut sehr starkes Rennen. Er setzte wieder viele eindrucksvolle , faire Überholmanöver und machte Position um Position gut. Er konnte über das gesamt e Rennen die Zeiten der Spitze fahren und lag zeitweise sogar auf Platz 5. Letztendlich sah Oliver die Zielflagge auf dem 6. Platz. Damit war der Schwedter der Fahrer, der am gesamten Renntag in dem starken Fahrerfeld die meisten Überholmanöver zeigte. In der Addition belegte Oliver somit ebenfalls den 6. Platz in der Gesamtwertung des ADAC-Kart-Bundesendlaufs 2014, punktgleich mit dem Fünften. "Ich bin sehr glücklich, dass wir uns nach einer so schweren Ausgangsposition bis auf einen guten 6. Platz vor kämpfen konnten. Mit meiner Leistung und dem Ergebnis bin ich zufrieden, zumal es unser bestes Resultat beim Bundesendlauf ist", so der Schwedter nach seinem starken Auftritt.

Seitenanfang

NAKC/OAKC/ Wackersdorf 2014


Oliver Wendland

Oliver Wendland behauptet sich in Zweikämpfen des Saisonfinales der ADAC-Kart Masters

Ende September wurde das Saisonfinale des ADAC-Kart Masters auf der Kartrennstrecke im oberpfälzischen Wackersdorf ausgetragen, wo ca. 200 Fahrer um die letzten Punkte der Saison 2014 kämpften. Während sich das Wetter morgens mit 5°C noch eher winterlich zeigte, herrschte zur Rennzeit dann doch wieder sonniges , warmes Herbstwetter mit über 20°C. In der Klasse IAME X30 Senior (= Deutsche X30-Meisterschaft) gingen knapp 50 Fahrer an den Start. Darunter auch der Schwedter Oliver Wendland (MSG-Eberswalde). Trotzdem er am Trainingstag nicht fahren konnte, hatte er keine Probleme sich schnell auf der anspruchsvollen Strecke zurecht zu finden. Im samstägigen Qualifying fuhr der 18-jährige Starter des ADAC-Berlin-Brandenburg zunächst auf Position 16, was einen 11. Startplatz für die Vorläufe zur Folge hatte. Im ersten Heat konnte Oliver nach energischem Start in der ersten Runde bereits mehere Plätze nach vorn fahren. Doch dann kam er im Zweikampf von der Strecke ab, musste durchs Kies räubern und fiel bis auf Platz 18 zurück. "Das war ein kleiner Fahrfehler, den ich auf meine Kappe nehme. Ich hab's wohl an dieser Stelle einfach etwas übertrieben", räumt der Schwedter selbstkritisch ein. Jedoch dann überholte Oliver konsequent und startete eine Aufholjagd bis auf Platz 10, wobei er die schnellste Rennrunde fuhr. Im zweiten Heat konnte Oliver am Sonntag noch einmal einen 8. Platz einfahren, wodurch er sich für die Finals der besten 34 auf Startplatz 13 qualifizierte. Im ersten Rennen sorgte Oliver dann für Aufregung und Sorge beim Mechaniker durch eine Kollision bereits in der Einführungsrunde. Dadurch musste er das Rennen mit einem beschädigten Kart bestreiten. In den vielen Rad-an-Rad-Kämpfen verbissen um jede einzelne Position gekämpft. Am Ende sah er die Zielflagge auf der 13. Position.


Im zweitem Rennen fiel Oliver am Start etwas zurück, konnte sich dann aber in wenigen Runden in die Top 10 vor kämpfen. Im Rennverlauf traten jedoch mehrere kleine mechanische Probleme auf, die in der Addition einen klaren Leistungsnachteil zur Folge hatten. Somit kam er beim letzten ADAC-Kart-Masters Lauf 2014 als 14. ins Ziel. Zunächst geäußerte Kritik am Fahrer nahm Olivers Vater kurz darauf wieder zurück. Teamchef Christian Dischner bezeichnete es als "fahren wie mit angezogener Handbremse ! Zumal es an diesem Wochenende eine wahre Schlacht und ein einziges Hauen und Stechen auf der Strecke war, hat sich Oliver gut geschlagen!" "Es ist natürlich schade, dass wir über die gesamte Kart-Masters-Saison aufgrund äußerer Faktoren, wie der Technik, oft nicht unser volles Potential zeigen konnten. Doch letztendlich bin ich im Großen und Ganzen recht zufrieden, dass wir beim Saisonfinale in beiden Rennen Punkte einfahren konnten", resümierte der Schwedter nach der Veranstaltung.

Seitenanfang

NAKC/OAKC/ Oliver Wendland gewinnt Vizemeistertitel in Lohsa 2014


Oliver Wendland

Erster Regensieg für Schwedter Kartrennfahrer in Lohsa

Mitte September wurde das Saisonfinale der Nord-Ostdeutschen-ADAC-Kart-Challenge (NOAKC) im sächsischen Lohsa ausgetragen, wo die Fahrer um die letzten Punkte und die Meistertitel in ihrer Klasse kämpften. Auch in der Klasse IAME X30 Senior stand die Titelentscheidung im Ostdeutschen-ADAC-Kart-Cup (OAKC) und in der Nord-Ostdeutschen-Meisterschaft noch aus. Der Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland (ADAC-Berlin-Brandenburg) ging in der NOAKC-Wertung auf Platz 3 (9 Punkte Rückstand) und in der OAKC-Wertung auf Platz 2 (27 Punkte Rückstand) liegend und somit in beiden Serien mit guten Meisterschaftschancen ins Wochenende. Das Wetter zeigte sich über das Rennwochenende sehr wechselhaft. Im Qualifiying auf der 860m langen Strecke erfuhr sich der Fahrer der Motorsportgemeinschaft-Eberswalde, der einen Tag vor dem Saisonfinale seinen 18. Geburtstag feierte, den 3. Startplatz mit einem Rückstand von lediglich 0,119 Sek. Das erste der drei Rennen wurde schon am Samstag ausgetragen. Doch da es einige Zeit vor dem Rennstart geregnet hatte, war die Strecke nass und das gesamte Feld startete auf Regenreifen. Kurz nach dem Start konnte Oliver auf der rutschigen Piste auf Platz 2 vor fahren. Der Führende, Olivers Konkurrent in der NOAKC-Meisterschaft, hatte zu Beginn weit vom Feld abgesetzt. Während des Rennens trocknete die Strecke teilweise etwas ab, sodass einige Stellen recht trocken aber andere immer noch klitschnass waren. Unter diesen schwierigen Bedingungen startete der Schwedter eine beeindruckende Aufholjagd und fuhr die Lücke von über 4 Sek. nach vorn wieder zu. Als schnellster Mann auf der Rennstrecke konnte er Druck auf seinen Konkurrenten ausüben, diesen in einen Fehler treiben und vorbeiziehen. In Führung liegend setzte er sich in starker Manier ab und fuhr mit einem Vorsprung von 8,386 Sek. einen überlegenen Sieg ein. Es war zugleich der erste Sieg den er bei Regenbedingungen einfahren konnte.

Das zweite Rennen wurde am Sonntag bei trockenem Wetter und unter strahlendem Sonnenschein gefahren. Oliver konnte nach dem Start von der Poleposition auch als erster in die erste Kurve einbiegen. In den ersten Runden fiel er jedoch, aufgrund noch zu geringer Reifentemperatur, eine Position zurück. Die beiden Führenden konnten sich im weiteren Rennverlauf deutlich vom Feld absetzen und es entwickelte sich ein packender Zweikampf an der Spitze. Am Ende fand der Schwedter jedoch keine Lücke zum Überholen und kam mit einem Rückstand von 0,2 Sek. als erfolgreicher Zweiter ins Ziel. Im OAKC konnte Oliver somit den Abstand so weit verkürzen, dass er im dritten Rennen nur noch ankommen brauchte, um sicher den Titel zu gewinnen. Obwohl das letzte Rennen ein volles Regenrennen war, wurde das Set-Up nicht ausreichend umgebaut, was für Oliver einen "Kampf mit stumpfen Waffen" bedeutete. Doch dann der Schock ! Auf Position 5 liegend drehte sich vor ihm ein Kart und rutschte darauf quer über die Strecke. Der Schwedter versuchte noch weiträumig auszuweichen, doch es kam trotzdem zu einer sehr heftigen Kollision, wodurch das Kart so stark beschädigt wurde, dass Oliver das Rennen nicht wieder aufnehmen konnte und ausfiel. Der Ärger und die Enttäuschung über diesen Vorfall waren dem sonst so ausgeglichenem Schwedter schon von weitem anzusehen ! Damit belegte er in der Addition den 5. Platz in der Tageswertung. Über die Saison 2014 kann man trotzdem eine positive Bilanz ziehen, da Oliver somit die Vizemeisterschaft im OAKC sowie den Vizemeistertitel im ersten Jahr der NOAKC gewinnen konnte.

Seitenanfang

NAKC/OAKC/ Belleben 2014


Sieger Oliver Wendland

Schwedter MSG-Kartrennfahrer erobert Meisterschaftsführung

Am vergangenen Wochenende war das Motodrom Belleben Austragungsort für die zweite Veranstaltung der Nord-Ostdeutschen-ADAC-Kart-Challenge, welche gemeinsam vom NAKC und OAKC ausgetragen wird. Insgesamt waren 124 Fahrer in die Magdeburger Börde gereist, die in den einzelnen Klassen um ihre Meisterschaftspunkte kämpften. Das Wetter zeigte sich das ganze Wochenende über konstant warm bei sommerlichen Temperaturen. Nachdem der Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland (MSG Eberswalde) sich beim Auftaktrennen der ADAC-Kart Masters vor zwei Wochen bei einer Kollision einen Brustwirbel ausgeräkt hatte und dort unter starken Schmerzen und Atemnot gefahren war, hatte er an diesem Wochenende lediglich drei Trainigs, um sein Kart auf die Strecke einzustellen, während die meisten anderen Fahrer bereits den Freitag zum Trainieren nutzen konnten. Im Qualifying belegte der Starter für den ADAC-Berlin-Brandenburg die 3. Position und sicherte sich somit einen Startplatz in der zweiten Startreihe. Nach dem Start zum ersten der drei Rennen hatten sich die schnellsten vier Fahrer herauskristallisiert, die sich in einer Kampfgruppe klar von den Verfolgern absetzen konnten. Der Vierkampf war über lange Strecken des Rennens durch enge Rad-an-Rad-Zweikämpfe um jeden Platz und permanente Positionswechsel geprägt. Zum Ende hin kam es zwischen Oliver und einem Konkurrenten zu einem Zweikampf um den dritten Platz. Nachdem der Schwedter rundenlang Druck auf seinen Vordermann ausgeübt hatte, reichte es letztendlich nicht ganz und Oliver sah das Ziel unmittelbar am Heck seines Konkurrenten auf der 4. Position.


Beim Start zum zweiten Rennen wurde es gleich mal richtig eng, als es zu dritt nebeneinander in die erste Kurve hineinging. In den ersten Runden konnte sich Oliver gut behaupten und dann mit einem blitz-sauberem Manöver auf Position 2 nach vorn fahren. Darauf nahm er sofort die Verfolgung des bereits etwas enteilten Spitzenreiters auf und fuhr dabei die schnellsten Rundenzeiten im ganzen Feld. Nach nur knapp drei Runden hatte der Schwedter die Lücke zu Platz 1 wieder geschlossen. Von dort an zogen die beiden im Parallelflug ihre Runden im Kampf um den Sieg. Das packende Duell an der Spitze wurde auch neben der Strecke von den Zuschauern mit großer Spannung verfolgt. In der letzten Runde machte Olivers Konkurrent dann die Tür so weit zu, dass der Schwedter kein Überholmanöver setzen konnte. Doch durch eine andere Linienwahl in der letzten Kurve konnte sich Oliver beim Einbiegen auf die Start- und Ziel-Gerade neben seinen Konkurrenten setzen und beide flogen auf einer Höhe auf die schwarz-weiß karierte Flagge draufzu. Letzendlich wurde der Schwedter im Ziel auf dem 2. Platz gewertet mit einem Rückstand von nur lediglich 0,084 Sek. Trotz des Rückstands von nicht mal einer halben Kartlänge, konnte sich der Oderstädter über das eingefahrene Ergebnis freuen und darüber hinaus die schnellste Rennrunde für sich verbuchen. Im dritten Rennen konnte sich Oliver nach einem guten Start aus Reihe eins sofort an die Spitze setzen. Nach nur wenigen Runden hatte sich der schnelle Top-Kart-Fahrer vom restlichen Feld abgesetzt und die Flucht nach vorn angetreten. Den hohen Speed des Schwedters konnte keiner seiner Konkurrenten mitgehen. Somit dominierte Oliver das Rennen der X30-Klasse und konnte mit einem Vorsprung 8,0 Sek. einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg einfahren. "Es ist schon ein unbeschreiblich geiles Gefühl die Zielflagge mit solch einem Vorsprung als erster zu sehen. Ich hatte auch wirklich ein unglaublich gutes Kart, so gut ist es das ganze Wochenende noch nicht gelaufen. Danke auch an meinen Vater, der mir als Mechaniker dieses tolle Kart hingestellt hat." So der überglückliche Schwedter nach dem Rennen. In Addition der drei Rennen belegte Oliver nun ebenfalls den 1. Platz in der Tageswertung und konnte somit in Belleben seinen ersten X30-Sieg feiern. Darüber hinaus konnte Oliver ebenfalls die Meisterschaftsführung in der Nord-Ostdeutschen-ADAC-Kart-Challenge erobern. Das nächste Rennen des schnellen Schwedters findet vom 14. bis 15. Juni im oberpfälzischen Wackersdorf statt.

Seitenanfang

NAKC/OAKC/KCT Kartrennen Templin 2014


Schwedter erfolgreich bei Premiere der NOAKC in Templin

Grund zum jubeln hatte am vergangenen Wochenende nach einer langen Durststrecke der 17-jährige schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland (ADAC-Berlin-Brandenburg) bei seinem Heimrennen in Templin. In den Rennen der Premiereveranstaltung der Nord-Ostdeutschen-ADAC-Kart-Challenge wurden die ersten Punkte und Platzierungen dieser neu geschaffenen Rennserie ausgefahren. Die NOAKC ist eine Gemeinschaftsserie von OAKC und NAKC (Ost- und Norddeutscher-ADAC-Kart-Cup). Ausrichter der ersten Doppeleranstaltung war der MSG Eberswalde. Die weit über 100 Teilnehmer fanden einen perfekt vorbereiteten Templiner Ring vor, welcher 2011 bereits als beste Kartbahn Deutschlands ausgezeichnet wurde. Damit waren die Grundlagen für drei spannende Wertungsläufe von denen jeweils die besten zwei für NAKC bzw. OAKC gewertet wurden gelegt. Das Wetter zeigte sich über das gesamte Wochenende immer wieder wechselhaft, wodurch die Teilnehmer alle Hände voll zu tun hatten, immer die richtige Reifenwahl und Abstimmung der Karts zu treffen. Im Qualifying konnte der 17-jährige Oliver Wendland auf seiner Heimstrecke die dritte Position erzielen mit einem Rückstand von nur 0,232 Sek. hinter der Poleposition. Im folgenden ersten Rennen konnte Oliver nach Start aus der zweiten Reihe seinen dritten Platz verteidigen und in einer Dreiergruppe vom Verfolgerfeld absetzen. Nach der Schwedter in der Anfangsphase Druck auf die beiden führenden ausüben konnte, ließen zum Ende hin die Reifen etwas nach, worauf er einen souveränen dritten Platz einfuhr. Der Sonntag startete zunächst unter regennassen Bedingungen. Unmittelbar vor dem zweiten Wertungslauf zog ein kurzer Regenschauer über die Rennstrecke, wodurch sie komplett nass war. Dies bedeutete sehr rutschige erste Runden. Denn zu diesem Zeitpunkt standen alle Fahrer bereits im Vorstart, wodurch das gesamte Feld auf Slicks starten musste. Nach einem erneut guten Start konnte Oliver von Position drei auf zwei nach vorn fahren. Doch in einer noch sehr nassen Passage auf der 1001m langen Strecke rutschte Oliver dann, aufgrund der profillosen Slick-Reifen, auf Platz zwei liegend von der Strecke und fiel bis fast ans Ende des Feldes zurück. Darauf startete er auf der abtrocknenden Piste eine rapide Aufholjagd, durch die er sich wieder bis auf Platz drei nach vorne kämpfte. In den letzten Runden entbrannte noch ein spannendes Duell um eben diesen dritten Platz, worauf Oliver die Zielflagge als vierter sah. Der ärger über seinen kleinen Fehler in der Anfangsphase war natürlich trotzdem da, da er das ganze Rennen über die Zeiten der Spitze fahren konnte. In der Mittagspause kam es dann zu einem wolkenbruchartigem Regen mit Hagelschauern, der die ganze Strecke unter Wasser setzte. Der Regen hielt bis zum dritten Rennen an, wodurch die letzten Entscheidungen unter konstant nassen Bedingungen ausgefahren wurden. Beim Start zum dritten Rennen konnte Oliver in der Gischt von Platz 4 auf drei nach vorn fahren und in der ersten Kurve sogar Position 2 attackieren. Im Rennverlauf kam es zu mehreren engen Gerangeln und Rad-an-Rad-Positionskämkpfen. Im letzten Rennen sah Oliver das Ziel dann erneut auf der vierten Position. Am Ende stand somit ein dritter Platz in der Tageswertung, wodurch am Sonntag Abend der Sprung aufs Podest beim Heimrennen geschafft war. Es war zudem das erste Podium in der X30-Klasse für den Lokalmatadoren. In der Gesamtwertung der NOAKC liegt Oliver nun auf der zweiten Position sowie auch in der Meisterschaftswertung des OAKC. Darüber hinaus belegt der Schwedter in der Klassenübergreifenden OAKC-Wertung den 4. Platz. Die nächste Chance um wichtige Meisterschaftspunkte zu kämpfen hat Oliver schon an diesem Wochenende beim Saisonauftakt der ADAC-Kart Masters, der größten Kartrennserie Deutschlands, in Hahn nahe Frankfurt/Main.

Ergebnisse (PDF-Dokument)

Seitenanfang