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Sektion Kart

Die Kart-Saison 2015

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Wackersdorf 2015


Oliver Wendland erster v. r.

Wendland mit Motorenproblemen beim Bayernrennen

Am Wochenende vom 12.-14 Juni wurde im fränkischen Wackersdorf die dritte Veranstaltung der Ostdeutschen-ADAC-Kartmeisterschaft als Gemeinschaftsveranstaltung mit der süddeutschen Meisterschaft zusammen ausgetragen. Die Kartrennstrecke ist eine der größten Deutschlands und besitzt nach dem Templiner Ring die längste Gerade auf dem gesamten Bundesgebiet. Die sehr heißen Temperaturen um die 30°C verlangten der Technik und den Fahrern alles ab. Insgesamt rollten 180 Teilnehmer in allen Klassen an den Start, wodurch die Starterfelder Rekordniveau erreichten. Der Schwedter Kartrennfahrer Oliver Wendland musste sich im 30 Fahrer starken Feld der Klasse IAME X30 behaupten. Der ehrgeizige Schwedter hat in diesem Jahr sein Abitur am Carl-Friedrich-Gauß Gymnasium gemacht. Im samstägigen Qualifying waren noch die Auswirkungen der technischen Schwierigkeiten aus dem Training zu spüren, wodurch der 18-jährige zunächst einen ungewohnten 14. Startplatz hinnehmen musste. Mit genügend Wut im Bauch startete Wendland im ersten der drei Rennen eine Aufholjagd und kämpfte sich bis auf Platz 7 vor. In den Gruppen , die sich gebildet hatten gab es über die gesamte Rennlänge spannende Positionskämpfe , in denen der Starter für den ADAC-Berlin-Brandenburg einige spektakuläre Überholmanöver setzen konnte. Im zweiten Rennen lief es nicht so glücklich für Wendland. Trotz großem Einsatz sah er die Zielflagge als 10. In Rennen drei war die Strategie zunächst Fahrt aufzunehmen, um eine Lücke auf die Verfolger herausfahren zu können. Danach ging es in den zahlreichen Überholmanövern für den schwedter Abiturienten mal vor und mal zurück. Mit einem nicht unerheblichen Handicap kam er schließlich auf Position 9 ins Ziel. Denn wie bereits von außen zu erkennen war, hatte der Motor keine volle Leistung, sodass Wendland auf den Geraden unermesslich viel Zeit verlor, die er in den Kurven mit vollem Einsatz und hohem Risiko wieder rausfahren musste. Insgesamt machte das für Wendland im ersten Rennen einen 2. Platz und in den beiden weiteren zwei 3. Plätze in der Wertung der Fahrer der Ostdeutschen-Kartmeisterschaft, in der Tageswertung aller Starter (mit süd- u. westdeutschen) stand letztendlich ein achter Platz zu Buche. „Manchmal ist nach einem so turbulenten Rennwochenende das Ergebnis nicht das wichtigste. An dieser Stelle möchte ich an meinen Entdecker, Herbert Lübcke, der kürzlich verstorben ist, erinnern. Bei ihm habe ich in den Jahren 2008 bis 2009 meine ersten Runden auf der Leihkartbahn in Schwedt gedreht und die Grundlagen des Kartsports gelernt. Ich habe ihn als einen sehr sympathischen Menschen kennen gelernt, so wird er mir auch in Erinnerung bleiben “, teilte ein nachdenklich gestimmter Oliver Wendland am Rande des Rennwochenendes noch mit.